Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
 

Glykämischer Index? Glykämische Last? Die Verwirrung ist groß...

...lassen Sie sich nicht vom "Glyx" in die Irre führen!

Glykämischer Index? Glykämische Last? Was ist das nun wieder?

 

Viele Kohlenyhdrate lassen den Blutzucker schnell und stark ansteigen, danach wieder abfallen, und machen Betroffenen massiv Migräne.

 

Wie heftig der Blutzucker Achterbahn fährt, lässt sich durch den glykämische Index bzw. die glykämische Last vorhersagen.

 

Was ist der Unterschied? Was ist entscheidend für mich?

 
Beide - Glykämischer Index und Last - sind Mass-Zahlen für die blutzuckersteigernde Wirkung von Lebensmitteln. Lebensmittel, die einen schnellen und/oder hohen Blutzuckeranstieg auslösen, haben einen hohen Wert. Lebensmittel, nach deren Genuss sich der Blutzuckerspiegel geringfügig bzw. langsam erhöht, haben einen niedrigen Wert. 
 
Und nun kommt der Unterschied: Der GI ist jedoch auf 100g reine Kohlenyhydrate des jeweiligen Lebensmittels bezogen, die nimmt man aber in der Form gar nicht zu sich - ausser bei Traubenzucker! 
 
Die Glykämische Last (GL) basiert hingegen auf tatsächlichen Portionsgrößen und ist eine viel alltagstauglichere Aussage. 
 
Beispiel: Gekochte Karotten haben einen GI von 70, bei einer normalen Portionsgröße von 150g jedoch nur einen GL von 2-3. Baguettebrot hat ebenfalls einen Glykämischen Index von 70. 100 Gramm Baguettebrot liefern aber 48 Gramm Kohlenhydrate. 
 
Man müsste über 700g Möhren essen, um die selbe Blutzucker-Reaktion zu erhalten wie bei ca. 100 g Baguette!
 
Deshalb: Augen auf bei der Glykämischen Last!
 
Überall im Internet findet man sehr informative Tabellen zu diesem Thema. Bitte achten Sie auf die Spalte der "Glykämische Last" (rechts im Beispiel) und lassen sich nicht vom "Glyx-Index" in die Irre führen!

Blutzucker-Achterbahn: Die 3-fache Insulin-Problematik

Insulin, das Masthormon der Schweinzüchter, macht uns Menschen dick und krank!

Kohlenhydrate stecken überall: Reis, Nudeln, Brot & Co. sind die üblichen Verdächtigen. Carbs stecken aber auch in gesundem Müsli, in Sushi, genauso wie in Gewürzgurken und Frühstückslachs. Insbesondere zum Frühstück oder in den Pausen zwischen den Mahlzeiten - also besonders auf leeren Magen - lassen Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel massiv nach oben schießen. 


Doch was passiert genau im Körper? Nach einem Schokoriegel, Obst, einem Smoothie, aber auch nach Toast, einem Teller Nudeln etc. registrieren die Rezeptoren den steigenden Zuckerwert im Blut. Ab einem bestimmten, individuell unterschiedlichen Grenzwert schüttet der Körper daraufhin Insulin aus, damit die Glucose - denn in diese werden jegliche Kohlenhydtate umgewandelt - in den Zellen verfügbar ist, nicht im Blut. Raus aus dem Blut, rein in die Zellen lautet das Motto!

 

Danach registrieren die Rezeptoren einen stark gesunkenen Blutzuckerwert, und weisen die Nebennierenrinde an, als Unterstützung eine große Menge Adrenalin auszuschütten. Dieses soll die sogenannte "Gluconeogenese" einleiten: Die Herstellung neuer Glucose, denn der momentane Wert erscheint den Rezeptoren zu niedrig.

 

Das ist eine wunderbare Einrichtung der Natur bzw. Evolution aus Zeiten, in denen der Mensch eine Menge Fleisch aß, wenig Carbs, und der Blutzucker ein valider Messwert für Sättigung und Leistungsfähigkeit war.

 

Dafür taugt der Blutzucker heute nur noch bedingt, denn unsere Rezeptoren werden permanent verwirrt durch halbstündlich schwankenden Blutzucker, der schon lange nichts mehr mit Sättigung durch Mammutfleisch zu tun hat.

 

Übergewicht und Migräne - die ständig steigenden Zahlen sprechen für sich...

 

Daraus entstehen drei Probleme, die immer mehr Menschen betreffen:

 

1. Der permanent erhöhte Insulin-Spiegel macht uns dick. Unzählige Kinder haben schon im Grundschulalter massives Übergewicht, mehr als 30% der erwachsenen Bevölkerung gelten als fettleibig! Was haben Migräne und Übergewicht gemeinsam? Wie hängt das zusammen? Warum nehme ich trotz Diät null ab? Das lesen Sie hier im Detail!

 

Insulin ist ein Masthormon und wird beispielsweise in der Schweinezucht gern und sehr erfolgreich zur möglichst raschen Gewichtszunahme bei den Tieren eingesetzt. Beim Menschen funktioniert Insulin genauso! Mehr dazu hier!

 

2. Der ständige Insulinbedarf des Körpers durch kohlenhydrathaltige Ernährung lässt die Zahlen der vom Diabestes Typ 2 betroffenen Menschen in die Höhe schnellen. Früher sprach man vom "Altersdiabetes", heute sehen Kinderärzte bereits unzählige Kinder in jungen Jahren mit dieser Art "Organversagen, denn nichts anderes ist Diabetes. Die Bauchspeicheldrüse funktioniert nicht mehr! 

 

3. Die erhöhte Adrenalin-Ausschüttung durch die Blutzucker-Insulin-Achterbahn" führt bei vielen Menschen zu brutalen Kopfschmerzen. Die permanent steigenden Kopfschmerz-und Migränezahlen sprechen für sich: Zwischen 6 - 10 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an Migräne, und täglich werden es mehr. Vor allem aber werden die Patienten immer jünger!

 

Adrenalin ist bei vielen Menschen die Hauptursache für Migräne. Mehr zu dieser Problematik lesen Sie hier im Überblick oder detailliert im Buch "Die Grissini-Falle - Endlich ohne Migräne".

Glykation – Zucker und seine Folgen für die Hautalterung

Zucker, Obst, Süßigkeiten & Co. machen sensiblen Menschen Kopfschmerzen bis hin zur heftigen Migräne-Attacke. Das kennen viele von uns aus schmerzvoller Erfahrung.
 
Aber es kommt noch schlimmer: Zu viel Zucker lässt die Haut vorzeitig altern!
 
Seit einigen Jahren ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein eindeutiger Zusammenhang besteht zwischen Zuckerkonsum und Hautalterung. 
 
Zucker reagiert nämlich mit Proteinen und anderen Molekülen, und verklebt durch eine Art "Karamellisierung" die kollagenen Fasern. Diese sogenannte Glykation (Verzuckerung ) ist die Hauptursache für die Bildung von Falten und den Verlust der Hautelastizität. Zudem: Die Funktion der Zellen wird gestört, das hauteigene Reparatursystem ebenfalls.
 
Zucker und ständiger Zucker-Nachschub beschleunigen aber nicht nur die Zellalterung, sondern setzten Entzündungs-Kaskaden in den Zellen in Gang. Denn einige der Stoffe, die beim Abbau von Kollagen entstehen, haben die Eigenschaft, entzündungsauslösend zu sein.
 
Für uns Migräniker ist es grundsätzlich von Vorteil, Lebensmittel zu essen, die einen niedrigen glykämischen Index haben – also solche, nach deren Verzehr der Körper nur wenig Insulin ausschüttet. Das macht viele von uns weitegehnd Kopfschmerz-frei, und schönere Haut bekommen wir zusätzlich! Buy 1 and get 1 free!
 
Also was ein Glück, dass unser Körper uns mit brutalen Schmerzen und Erbrechen davor warnt, unsere Haut mit Süßigkeiten & Co. zu schädigen! ;-)

Mehr Info rund um das Thema Kopfschmerzen& Migräne im Buch "Die Grissini-Falle -Endlich ohne Migräne. 

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Regelmäßig essen hilft gegen Migräne? Nein, bloß nicht! Mehr Info

Neues Info-Spezial!

Impfung gegen Migräne: Was steckt hinter dem neuen Ansatz? Mehr Info

Wie fühlt sich Migräne an?

"So manches Mal wollte ich den Halbgöttern in Weiß mit ihren unsinnigen Stress-Diagnosen und den Hollywood-Filmemachern, die "Migräne" als vorgeschobene "Sex-Verhinderungs-Strategie" ins Lächerliche ziehen, ins Gesicht schreien:

 

"Esst das nächst Mal in der Eisdiele drei Kugeln Eis innerhalb von 60 Sekunden. Und das, was Ihr dann für wenige, aber kaum auszuhaltende Momente spürt, ist das, wovon Migräne-Patienten reden, wenn sie 24 Stunden vor Schmerzen kotzen..."

100% werbefrei!

 

Übrigens: Diese Seite ist zu 100% werbefrei, Sie sehen KEINE Werbebanner, Sie finden KEINE Hinweise auf Medikamente o.ä. oder Kaufempfehlungen.

 

Auch besteht KEINE Nähe zu pharmazeutischen Unternehmen, die sich gern - als Betroffene getarnt - auf Selbsthilfeseiten tummeln, diese finanzieren oder sogar betreiben.

 

Diese Seite dient ausschließlich Ihrer Information, ist kostenlos und privat finanziert aus dem Verkauf des Buches!

 

Daily Migräne-News:

Warum uns Obst fett, krank und Migräne macht: Jeden Tag 5x Obst - so lautet die Empfehlung nahezu aller Ärzte und Ernährungs-ratgeber. Für Migräniker, aber auch für Menschen, die ständig mit den Pfunden kämpfen, definitiv kein guter Ratschlag. Lesen Sie hier warum nicht:

http://bit.ly/1WT5hVx

Wieder ein Beleg dafür, dass weibliche Hormone höchst gefäßwirksam sind und somit starke Auswirkungen auf das Migränegeschehen haben können:

http://www.wissenschaft.de/…/journal_cont…/56/12054/1039966/

Hier guter Überblick, Liste
KH-freier Lebensmittel, Rezepte und vieles mehr!

Hilft Botox gegen Migräne?

Was ist dran am Hype um Botox gegen Migräne? Unter welchen Bedingungen kann es tatsächlich helfen? Eine kritische Betrachtung lesen Sie hier!

Rezepte - No Carb, aber trotzdem lecker!

Spezial-Rezepte für die knallharten No-Carb-Tage

Juni 2017: Toller Podcast zum Thema Migräne!

Aktuelles Interview zum Thema Migräne: 

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