Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
 

Histamin - Auslöser von Migräne?

Drei verschiedene Wege des Histamins machen es nahezu unmöglich, die Histaminproblematik medizinisch zu testen! Was nun? 

Histamin-Intoleranz wird immer wieder als Ursache für Migräne genannt. Histaminreiche Lebensmittel wie Parmesan, Rotwein & Co. stehen auf der Liste der zu vermeidenden Dinge ganz oben.

 

Aber bringt das auch immer den gewünschten Erfolg, oder macht man sich das Leben schwer, ohne dass die Migräne davon weniger wird? 

 

Nachdem bei vielen Migränikern zu Beginn eines Anfalls die verstopfte Nase eines der Leitssymptome ist, recherchieren viele Leidgeplagte den Ansatz einer möglichen Histamin-Intoleranz. Die Symptome sind vielfältig, und listen u.a. Migräne und eine verstopfte Nase auf. Was hat es also mit dem Histamin auf sich? 

 

Histamin gehört zur Gruppe der biogenen Amine. Die bedeutsamste Funktion dieses Neurotransmitters besteht in der Abwehr körperfremder Stoffen. Beim gesudnen Menschen mit einer normalen Reaktion hat Histamin  folgende wichtige Aufgaben und Auswirkungen im Körper

 

  • erhöht die Schlagkraft und der Schlagfrequenz des Herzens (über Freisetzung von Adrenalin)
  • beieinflußt andere Neurotransmitter des Gehirns
  • ist bei der Auslösung von Erbrechen beteiligt
  • reguliert des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • zügelt den Appetit
  • wirkt mit an der Regulation der Körpertemperatur, des Blutdrucks sowie der Schmerzempfindung
  • unterstützt die Magensäureproduktion und  Funktionen des Magen-Darmtraktes
  • reguliert des Hormonhaushaltes

 

Normalerweise wird Histamin im Körper durch ein Enzym, genannt DAO (Di-Amin-Oxidase) abgebaut. Bei Menschen mit einer Histamin-Unverträglichkeit ist die Aktivität des Enzyms eingeschränkt, so dass Histamin nicht oder nur teilweise abgebaut wird, was zu unterschiedlichsten Beschwerden führt.

 

Histamin wirkt massiv im Kopf
und auf die Hirnchemie

 

Histamin erweitert nicht nur die kleinen Blutgefäße, damit die größeren Abwehrzellen hindurch wandern können, es sorgt auch für einen Flüssigkeitsaustritt aus den Blutgefäßen in das Gewebe. Dies verursacht eine Schwellung und Druck auf die Nerven dieses Gebiets, wodurch zumindest theoretisch z.B.
 Migräne entstehen kann. 
Durch eine häufig auch parallel ablaufende Entzündungsreaktion können aber auch 
Gelenk- und Nervenschmerzen wie beispielsweisen Rheuma, Ischias, Hexenschuss oder Trigeminusneuralgie entstehen.

 

Auch die Wirkung des Histamins auf das Zentralnervensystem ist wissenschaftlich gut erforscht und eindeutig belegt, so dass hier Effekte auf das Gehirn bis hin zur Migräne gut vorstellbar sind. Wikipedia fasst hier zusammen: „Über präsynaptische Rezeptoren besitzt Histamin durch Hemmung der Neurotransmitterfreisetzung im Zentralnervensystem und im peripheren Nervensystem einen regulatorischen Einfluss auf noradrenerge, serotoninerge, cholinerge, dopaminerge und glutaminerge Neuronen. Histamin beeinflusst somit indirekt die Effekte dieser Neurotransmitter.“ Einfacher gesagt: Histamin hat definitiv eine Menge Auswirkungen auf den Kopf udn die Hirnchemie!

 

Zudem kann Histamin die Ausschüttung des extrem gefäß-wirksamen Stoffes Adrenalin erhöhen. Adrenalin ist ein Hormon, das zu Aggression und Unruhezuständen führt und in größeren Mengen Kopfschmerzen hervorruft. Also auch hier ist der ursächliche Zusammenhang von Histamin mit Migräne durchaus plausibel.

Die drei Wege der Histaminanreicherung im Körper erschweren die Diagnostik

 

Kompliziert wird die Sachlage dadurch, dass Histamin einerseits im Körper gebildet oder andererseits von Außen durch Nahrung zugeführt wird. Hier gibt es wieder Lebensmittel, die an sich besonders histaminreich sind (wie beispielsweise Parmesan und Rotwein), oder Lebensmittel, die den Körper veranlassen, selbst besonders viel Histamin freizusetzen (sogenannte Histamin-Liberatoren, wie z.B. Nüsse bei vielen Menschen), oder solche, die das Abbauenzym blockieren, wie z.B. Alkohol und bestimmte Medikamente. Diese verschiedenen Wege der Histaminanreicherung machen die Detektivarbeit sehr schwierig.

 

Hinzu kommt die Tatsache, dass es Histamin-Reaktionen des Soforttyps gibt (man isst einen Apfel und der Mund schwillt innerhalb von 10 Minuten an), oder des zeitverzögerten Typs, bei dem die Reaktion erst nach bis zu 72 Stunden beginnt.

 

Letzteres erfordert also ein Lebensmitteltagebuch und einen sehr aufwändigen „Versuchsaufbau“, um hier eine Reaktion auf einen bestimmten Auslöser nachweisen zu können. Auch sind die körpereigene Histaminausschüttung sowie die Reaktion auf histaminreiche Lebensmittel sehr individuell:

 

So reagiert der Eine auf Erdbeeren mit einem anaphylaktischen Schock, wohingegen derjenige, der extrem empfindlich auf Nüsse reagiert Erdbeeren wunderbar verträgt. Auch sind die Symptome extrem vielfältig und machen die Reaktion nicht immer leicht erkennbar, denn diese reichen von A wie Asthma bis Z wie Zyklusstörung:

 

  • Atemwege: Asthma, laufende Nase, Nasenschleimhautschwellung, Atem-beschwerden,
  • Haut: Hautrötung, Juckreiz, Nesselsucht, Quaddeln
  • Nervensystem: Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Migräne, Schwindel
  • Magen/Darm: Blähungen, Bauchschmerzen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen,
  • Herz-Kreislaufsystem: Blutdruckabfall, Herzrasen, Herzrhythmus-störungen
  • Zyklusstörungen

Histamin: Immer und überall!

Die Liste ist lang, eine Vermeidung schwierig...

Die Histamin-Thematik zu eruieren ist also ganz offensichtlich kein leichtes Unterfangen! Die Dinge, auf die Betroffene erkennbar Histamin ausschütte, meiden diese meist ohnehin, weil Allergikern beispielsweise bei Nüssen vielfach der Hals bis zum Ersticken zuschwillt.

 

Darüber hinaus habe ich wochenlang bekanntermaßen histaminreiche Lebensmittel gemieden, allerdings keinen Effekt auf meine Migräne feststellen können. Doch vielleicht hilft es einem anderen Migränepatienten die Reaktion auf die folgenden Lebensmittel zumindest zu beobachten, denn der Verzicht gestaltet sich bei der umfangreichen Liste schwierig:

 

  • Dosenwurst und Dosenfisch
  • Lange gereifter Käse wie. Z.B. Parmesan oder alter Gouda
  • Bestimmte Alkoholika (z.B. Rotwein, Bier, Sekt)
  • Gemüse wie z.B. Aubergine
  • milchsauer Vergorenes wie z.b. Sauerkraut,
  • Essig
  • Sauerteig
  • Nüsse, vor allem zu lange gelagerte Nüsse. Diese können zudem Schimmelpilz belastet sein, was wiederum zu allergischen Reaktionen führen kann.
  • Alkoholische Getränke (insbesondere Rotwein, bestimmte Biersorten, Sake)
  • Käse (mit einer langen Reifezeit)
  • Wurst: Salami, Mettwurst, Cervelatwurst
  • Fleisch: Schweins- und Rindsleber (sehr hoher Gehalt!), Parmaschinken, Landjäger, Bündnerfleisch, Speck
  • Fisch, Meeresfrüchte (besonders Makrele, Sardellen, Hering, Thunfisch, Forelle, Fischmarinaden, eingelegte Fische)
  • Hefe
  • Kaffee,
  • Kakao, Schokolade
  • Soja- und Tofu-Produkte
  • Weizenmehl
  • Früchte: Erdbeeren, Himbeeren, Kiwi, Birnen, Bananen, Zitrusfrüchte, Ananas
  • Geschmacksverstärker
  • Farbstoffe

 

Eliminations-Test mit Reis: Besserung ohne Histamin?

 

Nachdem diese Liste unendlich erscheint und die bereits geschilderten  zusätzlichen Erschwernisse durch individuelle Histamin-Ausschüttung, durch Zeitversatz und durch die ebenfalls patientenspezifische Enzymhemmung die Situation unglaublich kompliziert hat, habe ich einen simplen Versuchsansatz gewählt:

 

Ich habe tagelang nur Reis gegessen und mich selbst beobachtet. Ich hatte in dieser Zeit die schlimmste Migräne seit langem. Zudem habe ich an einigen Tagen hintereinander ein Anti-Histamin geschluckt, um auch hier leider keine Wirkung auf meine zugeschwollene Nase und Nebenhöhlen feststellen zu können und irgendwann entnervt und frustriert aufgegeben.

 

Heute weiß ich, dass die Ursache meiner Migräne nicht im Histamin zu suchen war/ ist, und dass ich mit "Kohlenhydraten pur" während der Reis-Diät eine sehr schmerzhafte Blutzucker-Achterbahn in Gang gebracht hatte, die die eigentliche Ursache ist.

 

Aber vielleicht hilft einem anderen Leidensgenossen die Selbst-Beobachtung und die Vermeidung des einen oder anderen Lebensmittels, welches sich im Einzelfall als besonders reaktiv erweist?

Auf dieser Vermeidungs-Strategie basieren übrigens zahlreiche Eleminationsdiäten, die bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern versuchen, die auslösenden Stoffe, Substanzen, Lebensmittel zu vermeiden. Bei Lebensmitteln, die einem offensichtlich Ärger machen, ist das relativ naheliegend: Bekomme jemand Erstickungsanfälle nach Nüssen, isst man eben keine Nüsse mehr.

 

Schwieriger ist da schon die Diagnostik etwas versteckterer Reaktionen, wie beispielsweise Durchfall mehrere Stunden nach dem Konsum von gluten-haltigem Brot. Summieren sich die Lebensmittel zu einer „Todesliste“, bei der es Gluten, Milcheiweiss, Obst, Nüsse etc. zu vermieden gilt, wird es schwierig mit der Ernährung.

 

Mein Vorschlag ist in diesem Falle der Reis-Ansatz, der so ziemlich alles vermeidet und per Definition hypoallergen ist. Wenn sich auch nach ein paar Tagen ausschließlicher Reis-Ernährung nichts bessert, ist die Ursache wahrscheinlich woanders zu suchen.

 

Hochdosiertes Vitamin C als Gegenmittel zum Histamin: Einen Versuch wert!

 

Einen hilfreichen, simplen Stoff gibt es noch, der in das Histamin-Geschehen eingreift und zumindest einen Versuch wert ist: Hochdosiertes Vitamin C. Nachdem Histamin massiv beteiligt ist an See-/Reisekrankheit, hat eine Studiengruppe die heilsame Wirkung des Vitamin C untersucht und hat viele positive Auswirkungen gefunden. Wen es interessiert, dem sei das medizinische Fachbuch „Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit“ von Reinhard Jarisch (Hrsg.) empfohlen.

 

Sogar die begleitende Übelkeit und das Erbrechen können durch die Einnahme von gelutschtem Vitamin C stark gelindert werden, was sich sogar im Praxistest bewährte: Meinen drei Söhnen war im Kleinkindalter beim Autofahren regelmäßig schlecht bis kurz zum Erbrechen, manchmal sogar mit hektischem Bremsen und Tür-Aufreissen zum Rückwärts-Essen der vorherigen Mahlzeit.

 

Vitamin C-Lutschtabletten vor und während der Autofahrt haben hier tatsächlich Abhilfe geschaffen. Vielleicht war auch lediglich der Placebo-Effekt am Werk, oder die Ablenkung durch das Lutschen der Tablette verlagerte die Konzentration weg von der schon fast Pawlow’schen Hundereaktion bei Antritt einer Autofahrt. Egal, denn es hat meinen Kindern geholfen! Mir leider nicht, denn vom Einsatz von Vitamin C blieb mir im besten Falle ein ordentlicher Durchfall, weder Migräne noch die begleitende Übelkeit oder das Erbrechen ließen sich mit Vitamin C beeinflussen.

 

Heute kenne ich den Auslöser und die Ursache. Vielen tausend Lesern geht es ähnlich, auch sie sind schmerzfrei, solange sie sich an einige wenige, simple Spielregeln halten. Was bedeutet das konkret? Regelmäßig essen? Bloß nicht! Orangenssaft zum Frühstück? Bitte NICHT!!! warum nicht, das lesen Sie hier im Überblick: 

Alkohol & Migräne - Ein Histaminproblem? Nein!

Alkohol schubst die Blutzucker-Achterbahn an!

Klebrig-süße Drinks machen gemeine Kopfschmerzen, diese Erfahrung hat bestimmt jeder schon mal gemacht. Migräniker wissen besonders um die Problematik von Zucker & Co. und lassen meist die Finger von Cocktails.
 
Aber auch Sekt, Wein Champagner sind nicht viel besser. Schon ein Glas macht vielen von und brutal "Kopp". Lange glaubte man, das sei ein Histamin-Problem wie z.B. beim Rotwein. Wer daraufhin Weißwein getrunken hat, hatte aber ebenfalls Migräne. Wie also hängen Alkohol und Migräne zusammen?
 
Problematisch ist vor allem, dass Alkohol sofort den Blutzucker nach oben pushed - und ja, auch Wodka, den viele Betroffene ja gern pur trinken, weil er angeblich weder Histamin noch Kohlenyhdrate hat.
 
Jede Art von Alkohol kann sofort und mühelos in Kohlenyhdrate umgebaut werden, und die lassen den Blutzucker schnell und steil ansteigen, so als hätte man WAsser mit Traubenzucker/Glucose getrunken.
 
Wenn man nun nicht einen großen Telller Nudeln futtert, eine große süße Nachspeise isst oder ein zweites und drittes Glas nachkippt, fällt der Blutzucker jetzt sehr schnell rapide ab. Mit weiteren Gläsern verlagert man diese Problematik zeitlich ein wenig nach hinten.
 
Und nun kommt die besondere Gemeinheit: Die Leber kann nicht Multi-tasking! Sie hat eine ganz klare Priorität: Den Körper vor Giften zu schützen, und dazu gehört das Zellgift Alkohol ganz besonders!
 
Was bedeutet das? Die Leber ist zuständig, den Blutzucker durch die Gluconeogenese halbwegs konstant zu halten. Gleichzeitig muss sie aber den Alk abbauen. Also muss sie sich "entscheiden" und sich auf die wichtigere Aufgabe fokussieren, und das tut sich auf den Alkoholabbau!
 
So bleibt der Blutzucker im Keller, Adrenalin wird stattdesssen in großer Menge ausgeschüttet, und das verengt ganz brutal die Gefäße im Kopf, macht mitten in der Nacht hellwach, zitterig, kalte Hände, kalte Füsse...
 
Fazit: Alkohol macht uns Migränikern die schlimmste Blutzuckerachterbahn überhaupt - und nun weißt Du, warum!

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Wie fühlt sich Migräne an?

"So manches Mal wollte ich den Halbgöttern in Weiß mit ihren unsinnigen Stress-Diagnosen und den Hollywood-Filmemachern, die "Migräne" als vorgeschobene "Sex-Verhinderungs-Strategie" ins Lächerliche ziehen, ins Gesicht schreien:

 

"Esst das nächst Mal in der Eisdiele drei Kugeln Eis innerhalb von 60 Sekunden. Und das, was Ihr dann für wenige, aber kaum auszuhaltende Momente spürt, ist das, wovon Migräne-Patienten reden, wenn sie 24 Stunden vor Schmerzen kotzen..."

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Übrigens: Diese Seite ist zu 100% werbefrei, Sie sehen KEINE Werbebanner, Sie finden KEINE Hinweise auf Medikamente o.ä. oder Kaufempfehlungen.

 

Auch besteht KEINE Nähe zu pharmazeutischen Unternehmen, die sich gern - als Betroffene getarnt - auf Selbsthilfeseiten tummeln, diese finanzieren oder sogar betreiben.

 

Diese Seite dient ausschließlich Ihrer Information, ist kostenlos und privat finanziert aus dem Verkauf des Buches!

 

Daily Migräne-News:

Warum uns Obst fett, krank und Migräne macht: Jeden Tag 5x Obst - so lautet die Empfehlung nahezu aller Ärzte und Ernährungs-ratgeber. Für Migräniker, aber auch für Menschen, die ständig mit den Pfunden kämpfen, definitiv kein guter Ratschlag. Lesen Sie hier warum nicht:

http://bit.ly/1WT5hVx

Wieder ein Beleg dafür, dass weibliche Hormone höchst gefäßwirksam sind und somit starke Auswirkungen auf das Migränegeschehen haben können:

http://www.wissenschaft.de/…/journal_cont…/56/12054/1039966/

Hier guter Überblick, Liste
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