Endlich ohne Migräne
Endlich ohne Migräne 

Kaffee gegen Migräne? Nicht immer eine gute Idee...

Grüner Tee oder Matcha Tee viel besser als Kaffee?

Grüner Tee und Matcha Tee ist viel gesünder als KAffee. Wie ist dieser Blödsinn in die Welt gekommen? In sämtlichen Zeitungen & Zeitschriften, im Internet...überall liest man immer wieder, dass Menschen der Kaffee-Abhängigkeit abgeschworen haben und nun mit grünem Tee, Matcha & Co. viel gesünder unterwegs sind.
 
Das kann man sehen wie man will. Fakt ist jedoch: Matcha-Tee & grüner Tee (nix anderes ist Matcha!) enthalten massiv Coffein. Für Migräniker vom Nicht-Kaffee-Typ ist das fatal, denn es löst nach ein paar Tassen Migräne aus!
 
Das Schlimmste aber ist, dass man ja meist nicht "eine Tasse Tee" trinkt, sondern sich eher eine ganze Kanne macht. Mit Migräne-Garantie - wenn Du der Nicht-Kaffee-Typ bist!
 
Bis Du der Kaffee- oder der Nicht-Kaffee-Typ? Hilft Dir Coffein bei Migräne oder verschlimmert ein Kaffee den "Kopp"? All das liest Du im folgenden Artikel, mit wissenschaflichen Erklärungen, vielen Infos udn einem interessanten Selbst-Test!

Das Märchen von der Wochend-Migräne

Brutale Kopfschmerzen immer am Wochenende?

Die Headline eines Artikels zum Thema Migräne lautete "Zunächst hatte ich nur Wochenend-Migräne..."
 
Das klingt so, als sei "Wochenend-Migräne" eine Art "Einstiegs-Kopfschmerz für "richtige" Migräne. Die Vermischung zweier Themen ist faktisch falsch und schafft Verwirrung: Coffein-Abhängigkeit, und der darauf folgende Entzugs-Kopfschmerz, wird vermischt mit der vollkommen anders gelagerte Migräne-Problematik. Was ist der Unterschied?

 

Vor einigen Jahren beim Dinner mit Kollegen:

 

Kollege: "Du hast doch auch Migräne!? Sag mal, gibt es Wochenend-Migräne? Hab ich immer nur Samstag und Sonntag, aber so schlimm, dass das Wochenende kaputt ist."

 

Nach ein paar gezielten Rückfragen war klar: Er hat eine Koffein-Abhängigkeit, die jeden Wochentag ab 6h mit Kaffee gefüttert werden muss. Am Wochenende auschlafen und Kaffee erst um 10h oder um 11h trinken, verursachte brutale Entzugs-Kopfschmerzen! 

 

Früher aufstehen oder vor dem Ins-Bett-Gehen noch einen Espresso hat das Problem gelöst. Die "Migräne" war weg! (Wer diese Abhängigkeit nicht will, kann natürlich einen Kaffee-Entzug machen, und Kaffee/Cola/Tee/Energiedrinks einfach nicht regelmäßig trinken!)

 

So leicht geht's bei Migräne-Betroffenen leider nicht. Kaffee ist jedoch auch hier eine differenzierte Betrachtung wert. Selbst wer keine Coffein-Abhängigkeit hat, tut sich mit Kaffee möglicherweise nichts Gutes.

 

Einigen Migränikern schadet Kaffee massiv, denn er löst bei bestimmten Typen einen Migräne-Anfall aus, oder verschlimmert den Schmerz. Anderen Betroffenen hilft Kaffee sehr und stoppt in vielen Fällen sogar eine beginnende Migräne-Attacke. Warum? Es gibt zwei verschiedenen Typen mit gegensätzlichen Ausgangssituationen, was die Kopf- und Hirngefäße angeht!

Es lohnt sich also zu wissen, ob man der "Kaffee-Typ oder der "Nicht Kaffee-Typ" ist. Im Folgenden die genaue Erklärung und ein einfacher Test!

 

Vasodilatation oder Vasokonstriktion? Was ist das nun wieder?

Kaffee ist so eine Sache bei Migränikern, denn Betroffene mit einer Vasodilatation reagieren anders, als solche mit einer Vasokonstriktion. Was heißt das? Bei den einen sind die Gefäße verengt, bei den anderen erweitert. 

 

Kaffee, bzw. Coffein, damit also auch Cola, Tee, Energy-Drinks, verengen die Gefäße. Hat ein Betroffener Migräne mit erweiterten Gefäßen, wirkt oft ein dreifacher Espresso Wunder, weil er die Gefäße im Kopf wieder zusammenzieht - und der Druck lässt schnell nach!

 

Anders herum gilt aber leider auch: Hat ein Betroffener beim Schmerzgeschehen verengte Gefäße, verschlimmert Kaffee die Situation! 

 

Unser Service für Interessierte: 

Hier finden Sie zur Vertiefung einen gut verständlichen Text zur Gefäßthematik "Eng-oder Weitstellung"! 

Kaffee-Typ oder nicht? 

Kleiner Tipp: Heiss oder Eis?

Wie findest Du nun aber heraus, zu welcher Gruppe Du gehörst? Bist Du der Kaffe-Typ oder der Nicht-Kaffee-Typ?

Ein einfacher Trick: Hilft Dir eine Tüte TK-Erbsen auf der Stirn, im Nacken, oder auf dem Gesicht, dann hilft Dir aller wahrscheinlichkeit nach auch Kaffee, denn Kälte und Kaffee verengen die Gefäße!

Hilft Dir Kopf unter Wasser in der heißem Badewanne, Wärmflasche auf der Stirn oder stundenlang heiß duschen, dann bist Du der Anti-KAffee-Typ, denn Kaffee verschlimmert DeinenSchmerz genauso übrigens wie Aspirin Complex mit Pseudo-Ephedrin! 

(siehe unten dazu auch Schnupfenmittel mit Pseudo-Ephedrin, die Nicht-Kaffee-TYpen immer oft innerhalb von 2 Stunden Migräne machen!)

 

Was aber unterscheidet einen Kaffee-Entzugs-Kopfschmerz von Migräne? 

 

Das lesen Sie unten in der kostenlosen Leseprobe aus dem Buch "die Grissini-Falle" im Kapitel "Coffein & Co."

Magnesium hilft gegen Migräne. Ja, aber...

"Magnesium ist gut gegen Migräne", so lautet die Empfehlung. Das mag bei vielen von uns auch grundsätzlich stimmen. Gar nicht mal so wenigen macht Magnesium aber Kopfschmerzen, wenn es auf leeren Magen genommen wird.
 
Morgens vor dem Frühstück oder zwischen den Mahlzeiten einen schnellen Vitamindrink? Hier kann Magnesium oder Multivitamine mit hohem Magnesium-Anteil Kopfschmerzen oder sogar Migräne machen, weil Magnesium massiv auf die Gefäße wirkt - somit also auch auf die Kopfgefäße!
 
Viele Migräniker reagieren nämlich stark auf schnelle Gefäßveränderungen. Kaffee und Magnesium sind hier sehr potente Helfer, können aber eben auch Migräne auslösen. Das gilt übrigens auch für konzentrierten Ingwer!
 
Also Vorsicht: Als Kopfschmerz-empfindlicher Mensch lieber nach einer Mahlzeit, so geht das wertvolle Mineral langsamer ins Blut und tut was es soll: Nämlich hoffentlich weniger Migräne statt mehr!

Vorsicht Ingwer: Gesund, lecker und höchst gefäßwirksam...

Ingwer ist seit ein paar Jahren im wahrsten Sinne des Wortes "in aller Munde". Nicht nur als kleine Beilage zum Sushi, sondern auch als frisch gepresster Saft, als "Verschärfung von Karottensaft & Co. oder frisch gerieben in Asia-Gerichten ist Ingwer eine geschmackliche Bereicherung. Frischer Ingwer ist nicht nur lecker - heiß oder kalt - sondern angeblich auch gesund. Aber was kann Ingwer? Und wem macht er möglicherweise ziemlich Ärger? 


Wenn man die Wirkung von Ingwer recherchiert, dann findet man immer wieder die gefäßerweiternde Wirkung. Das ist ganz prima für Menschen mit hohem Blutdruck, kann bei Migränikern jedoch Fluch oder Segen sein. Warum?

 

Ähnlich wie bei Kaffee kommt es bei Ingwer vermutlich darauf an, welcher Typ man ist. Ist eine Vasokonstriktion oder Vasodillatation im Kopf die Ausgangssituation? So berichten einige Migäne-Betroffene, dass ihnen ein Schnapsgläschen frisch gepresster Ingwer beim ersten Anflug eines Migräne-Falles gut geholfen hat und der Schmerz  wieder verschwand. Andere haben unfreiwillig die gegenteilige Erfahrung gemacht, nämlich dass Ingwer plötzlich einen starken Anfall ausgelöst hat. Gut, wenn man als Betroffener vorher weiß, zu welcher Gruppe man gehört. Ein guter Test ist hierzu die Frage nach "Heiss oder Eis?" Hilft ein Eisbeutel bzw. die Tüte Tiefkühlerbsen auf der Stirn oder im Nacken? Oder sehnt man sich nach der Wärmflasche? Bringt die heisse Dusche Erleichterung?

Bei manchen einem Betroffenen ist es sogar noch simpler: Viele Migräniker vertragen grundsätzlich einfach keine schnellen Gefäßveränderungen, unabhängig davon ober die Gefäße nun eng oder weit gestellt sind. Betroffene bekommen dann beispielsweise schon Migräne, wenn das Wetter draussen sehr kalt ist, oder wenn sie in einem überhitzen Raum arbeiten.

Fazit: Schnelles An- oder Absteigen des Blutzuckers und das daraufhin ausgeschüttete Adrenalin verändert die Gefäße genauso plötzlich wie Kaffee, grüner Tee, manche Grippemittel ...und offenbar auch Ingwer! 
Gut wenn man das weiß, und im Zweifelsfall einfach auf den gesunden Ingwer-Shot verzichtet, wenn dieser den Rest des Tages Migräne verursacht!

 

Achtung bei Grippemitteln! 

Erkältungsschädel geht, Migräne kommt! Wieso?

Neulich, niesen ohne Ende, Kopf innerhalb von Stunden komplett dicht, Nase dicht, Nebenhöhlen zu, Druck im gesamten Schädel und die Frage: Brutale Pollenallergie oder heftige Erkältung? in beiden Fällen funktionieren Mittel wie Aspirin Complex mit Pseudo-Ephedrin & Co. ganz hervorragend. Also Aspirin Complex genommen und kurz darauf ging mein fürchterlicher Erkältungsschädel, aber die Migräne kam...Was ist passiert?

 
Ich möchte eine Warnung für Migräniker aussprechen: Der 'Nicht-Kaffee-Typ' bekommt vielfach Migräne von Koffein- und Ephedrin-Zuätzen zum Abschwellen wie Pseudo-Ephedrin, Norephedrin, Phenylephedrin etc.. Diese Stoffe sind eigentlich sehr hilfreich, weil sie schnell und zuverlässig die Schleimhäute abschwellen lassen. Das funktioniert bei Erkältungen genauso wie bei gemeinen Pollenallergien.
 
Aber für den 'Nicht-Kaffee-Typ' oft zu einem hohem Preis: Die enthaltenen Stoffe ziehen die Gefäße zusammen - auch die Gefäße im Kopf! - und lassen die Schleimhäute prima abschwellen. Aber wenn der Erkältungsschädel nach 20 Minuten geht, und kurz darauf die Migräne kommt, weiß Du, das ist für Dich die falsche Wahl!
 

Stiftung Warentest hat kürzlich 35 häufig verkaufte Medikamente getestet, davon 6 gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, und teilweise als "nicht geeignet" eingestuft. Aber aus anderen Gründen, als ich ihn oben für uns Migräniker vom 'Nicht-Kaffee-Typ' beschrieben habe! Den Kaffee-Typen hilft beispielsweise Aspirin Complex vielfach sogar ganz hervorragend gegen Migräne!

 

Fazit: Gut zu wissen, welcher Typ man/frau ist!

 

 

Koffein - wie schnell entsteht eine Abhängigkeit mit üblem Entzugsschmerz?

Buch-Ausschnitt: Koffein

(...) Wir sitzen im Flugzeug auf dem Rückflug von Mallorca. Etwas mehr als eine sonnige Woche lang haben wir uns dort in einem netten Hotel getummelt (...) 

 

Mittags nutzen die Kinder praktischerweise das Kinderbuffet mit den üblichen Vertretern der Pommes-, Hähnchen-, Fischstäbchen-Fraktion. Wir Erwachsenen sind meist noch satt vom Frühstück. Ruckzuck ist der Urlaub vorbei und wir sitzen wieder im Flugzeug Richtung München. Mein mittlerer Sohn sitzt zwischen meinem Mann und mir, und wird immer stiller und allmählich grau im Gesicht. Wir schauen ihn an und ihm geht es sichtbar jede Minute schlechter. Er klagt über ganz extreme Kopfschmerzen und verdreht schon fast die Augen vor Schmerzen.

 

Panisch gehe ich in Gedanken alle Optionen durch. Mir kommt eine Meningitis in den Sinn, Zeckenbisse, eine bakterielle Hirnhautentzündung, hundert verschiedene Dinge. Der Sohn einer Bekannten hatte als Kleinkind einen Schlaganfall, auch daran muß ich denken. Ich frage ihn, was er denn vorhin gegessen hat. Er sagt „Wie immer, Pommes und Hähnchen oder Hamburger im Kinderclub. Und heute gab´s auch nur Wasser.“

 

Da kommt mir eine Idee:

 

„Was gab es denn als Getränk die letzten 10 Tage?“

 

Er kann kaum antworten vor Kopfschmerzen. Aber nicht nur deshalb fällt ihm die Antwort schwer, denn ich weiß genau, was jetzt kommt!

 

Cola hat er getrunken, und zwar in Mengen!

 

Das gibt es bei uns zuhause nicht, gelegentlich im Restaurant oder bei Mac Donalds, aber genau deshalb ist es natürlich doppelt attraktiv. Wie oft er denn in den letzten Tagen Cola getrunken habe, frage ich ihn und es stellt sich heraus, dass er jeden Tag mehrere Dosen getrunken hat, wann immer es das Zeug im Kinderclub gab. Der Kerl ist voll auf Entzug! Wir rufen die Stewardess und bitten sie um 2 Dosen Cola und gegen Kopfschmerz und Übelkeit ankämpfend zwingt er sich die beiden Dosen innerhalb weniger Minuten rein.

 

Nach ca. 10 Minuten lassen Kopfschmerzen und Übelkeit nach, kurz darauf ist der Spuk komplett vorbei. Über das nächste halbe Jahr macht er einen Reduktionsentzug, denn einen kalten Entzug mit 2 Tagen brutalen Entzugskopfschmerzen wollen wir ihm in der Schule und auch überhaupt nicht zumuten.

 

Wir reduzieren die Menge jeden Tag, dennoch braucht er lange mittags, spätestens nachmittags eine immer kleiner werdende Menge Cola bzw. Koffein. Heute kennt er die Problematik. Er und auch seine Brüder haben aus dieser Erfahrung gelernt und trinken Cola gelegentlich, aber nie mehr literweise und vor allem nicht regelmäßig, also tagelang hintereinander.

 

Koffeinentzug kennen die meisten Hardcore-Kaffeetrinker. Die meisten schaffen es aber, ihren Spiegel halbwegs konstant zu halten, so dass sie selten auf Entzug kommen. Wenn der Kopfschmerz einmal da ist, gibt es viele Menschen, bei denen der Kopfschmerz mit dem Koffeeinkonsum umgehend wieder verschwindet, also trinken sie schnell einen Espresso oder Kaffee, wenn sie merken, dass es beginnt.

 

Bei einigen hilft das leider nicht und die quälen sich dann trotz Kaffee oft weit mehr als 24 Stunden mit schlimmsten Kopfschmerzen. Kaum erträglich sind die Entzugskopfschmerzen, wenn man ganz hart auf Entzug geht und von heute auf morgen keinen Kaffee, Cola o.ä. mehr zu sich nimmt. Oft leidet man mehr als 48 Stunden wie ein Hund, bis der Entzug vorbei ist und Normalität einkehrt.

 

Dennoch:

Das hat nichts mit Migräne zu tun

und sollte deshalb auch davon unterschieden werden!

 

Aber manch ein Kaffee-Entzugs-Patient plagt sich vermutlich lange und ganz besonders beim Wechsel der Zeitzonen, nach Langstreckenflügen etc. mit diesem leicht zu erklärenden Phänomen, wandert von Arzt zu Arzt ohne eine zutreffende Diagnose. Siehe dazu auch mein Kollege am Anfang des Buches, der immer am Wochenende unter unerklärlichen Kopfschmerzen litt.

 

Der Lebensmittelwissenschaftler Udo Pollmer hat in einem kritisch geschriebenen Fachartikel ebenfalls einen Fall beschrieben, bei dem ein Mann immer am Wochenende Höllenqualen litt und ihm Psychologen unbewußte Konflikte mit seiner Familie bzw. seiner Ehe aufschwatzen wollten. Am Ende stellte sich heraus, dass die fürsorgliche und gesundheitsbewußte Gattin ihm am Wochenende immer koffeinfreien Kaffee eingeschenkt hat. Der „innere Psycho-Konflikt“ des Kaffee-Junkies war selbstredend sofort beendet, als es endlich wieder ordentlich starkes Männer-Gebräu in der Kaffeetasse gab!  

 

Im Gegensatz zum Geschehen bei Migräne geht es in der oben beschriebenen Situation um eine Abhängigkeit der Hirngefäße vom Koffein, was sich erstaunlich schnell einstellt, wie am Beispiel meines Sohne klar wird. Es gibt aber viele Menschen wie mich, die trinken gar keinen Kaffee, keinen schwarzen Tee, keine Cola, keine Koffein-haltigen Energydrinks und leiden definitiv nicht an Entzugskopfschmerz, sondern tatsächlich an Migräne.

 

Dennoch habe ich trotz meiner Abneigung gegen Kaffee aus Verzweiflung so manches Experiment gemacht: Kaffee doppelt stark, mit Zitrone, mit Cayenne Pfeffer, zusammen mit Aspirin, mit Paracetamol, mit Ibuprofen. Nix hat geholfen. Im Gegenteil!

 

 

"Danach ging es mir meist doppelt so dreckig. Heute weiß ich, dass ich der Nicht-Kaffee-Typ bin..."

 

 

Für manchen migränegeplagten Menschen kann Kaffee ein sehr potentes Mittel sein, je nachdem welcher Migränetyp man ist. Die entscheidende Frage, die man sich zuvor jedoch stellen sollte, ist: Bessert Wärme oder bessert Kälte? Tendiere ich zum Eisbeutel bzw. zu der sehr praktischen Tüte Tiefkühlerbsen auf dem Kopf, im Nacken oder auf der Stirn?

 

Oder sehne ich mich instinktiv nach der Wärmeflasche, dem dampfend heißen Handtuch im Gesicht oder der Dusche, die eine halbe Stunde mit 39°C auf Kopf und Gesicht prasselt? Mir half in den schlimmsten Zeiten immer die heiße Badewanne, Kopf unter Wasser, denn dann entspannten sich die Gefäße und weiteten sich. Kälte macht genau das Gegenteil - Kaffee auch!

 

 

"Eisbeutel, eine Tüte Tiefkühlerbsen,

Pseudo-Ephedrin oder der Waschlappen aus dem Gefrierfach - all das wirkt Wunder beim Kaffee-Typ!"

 

 

Für Menschen, die also intuitiv zum Eisbeutel und zum Waschlappen aus dem Gefrierfach greifen, kann Kaffee als starker doppelter Espresso Wunder wirken. Das Gleiche vermag (Pseudo) Ephedrin und seine Abkömmlinge zu bewirken, beispielsweise in der für den Kältetyp oft hervorragend funktionierenden Migräne-Wunderwaffe AspirinComplex enthalten (der Anti-Schmerzstoff Aspirin/ Acetylsalicylsäure ist in diesem Falle nicht der Wirkstoff, also nicht mit normalem Aspirin vergleichbar!), aber auch in Schnupfenmitteln wie z.B. Rhinopront.

 

Für Menschen, denen Wärme hilft, gilt jedoch: Finger weg von Kaffee, Cola, Energydrinks, (Pseudo-)Ephedrin etc.! Aspirin Complex für den dicken Erkältungsschädel wirkt zunächst wunderbar, weil die Schleimhäute abschwellen und der dumpfe Druck, den Erkältungen oft verursachen, nachlässt. Diesen Effekt habe ich jedoch regelmäßig zwei Stunden später mit beginnender Migräne teuer bezahlt!

 

Was beim kältesuchenden Migräniker Wunder bewirkt, ist ein Teufelszeug für denjenigen, der bei Wärme Linderung erfährt. Wenn man diesen Mechanismus jedoch kennt, kann man mit ein wenig Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und Ausprobieren schnell herausfinden, welcher Gefäß-Typ man ist.

 

Leider hat der Wärmetyp damit jedoch ein Mittel weniger als der Patient, der durch Kälte und Koffein Besserung erfährt, denn er sollte ab jetzt Koffein & Co. meiden wie der Teufel das Weihwasser. (Ende der Leseprobe aus dem Buch)

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Wie fühlt sich Migräne an?

"So manches Mal wollte ich den Halbgöttern in Weiß mit ihren unsinnigen Stress-Diagnosen und den Hollywood-Filmemachern, die "Migräne" als vorgeschobene "Sex-Verhinderungs-Strategie" ins Lächerliche ziehen, ins Gesicht schreien:

 

"Esst das nächst Mal in der Eisdiele drei Kugeln Eis innerhalb von 60 Sekunden. Und das, was Ihr dann für wenige, aber kaum auszuhaltende Momente spürt, ist das, wovon Migräne-Patienten reden, wenn sie 24 Stunden vor Schmerzen kotzen..."

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Übrigens: Diese Seite ist zu 100% werbefrei, Sie sehen KEINE Werbebanner, Sie finden KEINE Hinweise auf Medikamente o.ä. oder Kaufempfehlungen.

 

Auch besteht KEINE Nähe zu pharmazeutischen Unternehmen, die sich gern - als Betroffene getarnt - auf Selbsthilfeseiten tummeln, diese finanzieren oder sogar betreiben.

 

Diese Seite dient ausschließlich Ihrer Information, ist kostenlos und privat finanziert aus dem Verkauf des Buches!

 

Daily Migräne-News:

Warum uns Obst fett, krank und Migräne macht: Jeden Tag 5x Obst - so lautet die Empfehlung nahezu aller Ärzte und Ernährungs-ratgeber. Für Migräniker, aber auch für Menschen, die ständig mit den Pfunden kämpfen, definitiv kein guter Ratschlag. Lesen Sie hier warum nicht:

http://bit.ly/1WT5hVx

Wieder ein Beleg dafür, dass weibliche Hormone höchst gefäßwirksam sind und somit starke Auswirkungen auf das Migränegeschehen haben können:

http://www.wissenschaft.de/…/journal_cont…/56/12054/1039966/

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Hilft Botox gegen Migräne?

Was ist dran am Hype um Botox gegen Migräne? Unter welchen Bedingungen kann es tatsächlich helfen? Eine kritische Betrachtung lesen Sie hier!

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