Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
Migräne Kohlehydrat, Migräne Ernährung, Carena Barkawi
 

Migräne-Prävention: Schmerzfrei durch weniger Adrenalin!

Insulin senkt den Blutzucker, oft bis zum Unterzucker - und die Migräne beginnt!

Nach einem typischen Frühstück mit Milchkaffee und Zucker, Baguette mit Erdbeermarmelade und Honigbrötchen, einem Glas Orangensaft und einer Schüssel gezuckerter Cornflakes, schwimmen Unmengen Kohlenhydrate in Form von Glucose im Blut herum. Eilig schüttet der Körper ganz viel Insulin aus, denn die Glucose schädigt den Körper massiv.

 

Insulin schließt nun als Schlüssel die Zellen auf, so dass die Kohlenhydrate bzw. die daraus entstandene Glucose in die Zellen wandern kann, um dort als Energie bereit zu stehen.  

 

Das Insulin wird jedoch besonders bei Diabetikern, Migränikern und fälschlich ADHS-verdächtigen Kindern, aber auch im Wachstum bei Pubertierenden nicht immer in der exakt benötigten Menge ausgeschüttet. 

 

Insulin - nicht immer eine Punktlandung bei Migräne-Betroffenen!

 

Oft meint es die Bauchspeicheldrüse aber zu gut. Der Blutzucker sinkt nun innerhalb von 15-20 Minuten wunderbar zurück auf ein gesundes Maß, was jeden Arzt zufrieden stimmt.

 

Doch tückischerweise stoppt es hier nicht - oft geht es ganz brutal weiter bergab. Das Gehirn kann aber, anders als Muskelzellen, keine Glucose und kein Fett speichern und befindet sich jetzt im Leerlauf und in höchster Not!

 

Empfindliche Menschen, die sich selbst gut beobachten, kennen das Gefühl, dass es nun leicht nebelig wird im Kopf, man bekommt schlechte Laune und ist schnell genervt, das Denken wird unklar, es rauscht möglicherweise auf den Ohren und im schlimmsten Falle kippt man um.

 

Bevor das passiert schlägt der Körper jedoch Alarm, und versucht Glucose aus einer anderen Quelle zu aktivieren, indem Adrenalin ausgeschüttet wird. Die Leber kann sich die nun dringend benötigte Glucose auch selber zusammenbasteln über die sogenannte Gluconeogenese. 

 

Adrenalin - ein zweischneidiges Schwert bei Migränikern!

 

Aber auch hier gibt es leider nicht immer eine Punkt-Landung. Adrenalin bereitet den Flucht-oder Kampfreflex vor und verengt dabei die Gefäße, steigert den Herzschlag etc, führt aber auch zu zu kalten Schweißausbrühen, Unruhe, Herzklopfen (manchmal einer Panik-Attacke nicht unähnlich).

 

Vor allem aber ist es höchst Gefäß-wirksam, und bald darauf beginnt beim Migräniker das Gewitter im Kopf!

 

Da sich Adrenalin jedoch nicht willkürlich steuern lässt, muss man sich eines Tricks bedienen und einen kleinen Umweg nutzen: Den Hunger. 

 

Stattdessen: "Regelmäßig Essen" lautet die Empfehlung vieler Mediziner, und genau damit füttert man das Monster, anstatt es zu töten - Und das ist neu! Was hilft gegen Migräne?

 

Regelmäßig essen? Bloß nicht! Abhängigkeit führt zu Migräne, vor allem nachts!

 

Durch einen radikalen Entzug der Kohlenhydrate erlangt der Körper eine verloren gegangene Fähigkeit zurück: Sich selbst autark zu versorgen. Diese nach einem initialen "Kick" wieder erlangte Fähigkeit zu erhalten ist das Ziel. 

 

Wie das funktioniert lesen Sie im Detail im Buch, einen guten Überblick finden Sie hier:

 

Regelmäßig essen? Bloß nicht!

 

Adrenalin - Kampf oder Flucht, aber leider auch Kopfschmerz & Migräne in anderen Situationen...

"Wenn ich mich gestritten und geweint habe, habe ich nicht nur dicke rote Augen, eine verstopfte Nase, ich bekomme immer kurz darauf Migräne."
Streiten, Herumschreien, sich übel ärgern, Weinen und verzweifeltes Schluchzen lösen bei vielen Migränikern brutale Kopfschmerzen aus.  Da hat man also hässliche rote Augen, eine komplett verrotzte Nase und dazu noch üble Kopfschmerzen. Warum?

Weil der Körper ein viele Millionen Jahre altes Modell ist. Und in der Steinzeit musste der Mensch schnell reagieren mit nur zwei Verhaltensmustern: Fight or Flight, Kampf oder Flucht. Und für beides benötigt man massiv Adrenalin. Denn Adrenalin aktiviert, damit man kämpfen oder eben flüchten kann. Nur leider verengt es stark die Gefäße im Kopf - und schon beginnt der Schmerz...

Gleiches gilt übrigens für Sport, anstrengenden Hausputz oder den Beinahe-Unfall. Dabei schießen großen Mengen Adrenalin ins Blut, der Körper benötig ganz schnell mehr Energie, die Muskulatur wird besser durchblutet, ist sofort einsatzbereit, gleichzeitig verengen sich die Gefäße im Kopf. Warum? Nachdenken war in der Steinzeit nicht gefragt, Kampf oder Flucht waren die Optionen. Und so agiert unser Körper noch heute. Eigentlich eine prima Sache, aber nicht für empfindliche Menschen wie Migräniker, die auf Gefäßveränderungen mit starken Schmerzen reagieren! 
 
Kann man Adrenalin vermeiden?

Nicht jeder Streit oder Beinahe-Unfall lässt sich vermeiden. Grundsätzlich kann man die Adrenalin-Ausschüttung nicht willkürlich steuern. Was man jedoch beeinflussen kann, ist eine Sache, die auch mit Adrenalinausschüttung einhergeht: Unterzucker! Dieser führt zu einer weiteren Erhöhung des Adrenalinspiegels bzw. schafft eine erhöhte Ausgangsbasis.
 
Das ist speziell für Migräniker eine äußerst ungünstige Ausgangsposition, denn wer ständig im Unterzucker ist, bei dem schwimmt bereits eine Menge Adrenalin im Blut. Nun braucht es nur noch einen kleinen Ärger, ein wenig Sport oder ein bisschen Stress mit dem Nachbarn, und schon ist der Migräne-Anfall perfekt! 

Wer hingegen den Blutzucker stabil hält, die Blutzucker-Achterbahn vermeidet, der kommt weitgehend schmerzfrei über die Runden, auch wenn "normale" Dinge passieren, wie eine heftige Diskussion mit dem Kollegen im Büro!
 
Und wer dann noch dafür sorgt, dass der Körper den "zweiten Motor" kennt und findet, der bleibt auch bei Sport & Co. Migräne-frei, denn die Fettverbrennung versorgt unser Gehirn einwandfrei. Das hat die Natur so für uns vorgesehen, unser Körper ist ein perfekter "Hybrid-Motor" mit zwei Antrieben: Glukose oder Fett!

Bei vielen Menschen - insbesondere bei uns Migränikern - hat der Körper aber das Umschalten in die Fettverbrennung "verlernt" bzw. den zweiten Motor "vergessen". Genau das soll der harte Entzug wieder trainieren. Wie das geht, das lesen Sie im Buch im Detail.

Nebenhöhlenentzündung oder untypische Migräne?

Rote tränende Augen, verstopfte Nase und Wahnsinns-Schmerzen auf Höhe der Nebenhöhlen kann eine untypische Migräne sein, die nicht immer ganz einfach von einer Nebenhöhlenentzündung zu unterscheiden ist. Wenn aber dicker gelbe/grüne Schnupfen im Spiel ist, der Schmerz sich beim Vorbeugen verstärkt, und man das Gefühl hat, dass beim Bücken der Schädel platzt, dann ist der HNO-Arzt gefragt, und nicht das Migräne-Medikament! Klingt logisch!

 

Dennoch verwechselt so mancher eine Migräne-Attacke mit einer Nebenhöhlenentzündung, sogar Ärzte stellen falsche Diagnosen und verschreiben öfter mal ein Antibiotikum gegen den gemeinen Schmerz in den Nebenhöhlen, der gar keine Nebenhöhlenentzündung ist.

 

Wie kann es zur Verwechselung zwischen Migräne und Nervenschmerz kommen?

 

Bei einer Migräne-Attacke ist vielfach der Trigeminus-Nerv mitbetroffen, der drei (tri!) Äste hat:

 

1. Der erste Ast verläuft auf Augenhöhe und macht den bekannten, unerträgliche Migräne-Schmerz hinter dem Auge, inclusive Augentränen und Augenrötung während einer Migräne-Attacke.

 

2. Der zweite Ast verläuft auf Höhe der Neben- und Kieferhöheln zur Nase und macht starke, Nebenhöhlen-entzündungsartige Schmerzen, möglicherweise sogar mit verstopfter Nase durch die Nervenreizung.

 

3. Der dritte Ast, der auf Höhe des Unterkiefers verläuft, kann starke Zahnschmerz-ähnliche Sympltome verursachen, was auch erklärt, warum sich viele verzweifelte Patienten auf umfangreiche Zahnsanierungen und im schlimsten Falle sogar auf das entfernen gesunder Zähne einlassen. 

 

Fazit: Mega-Kopp und grüne Rotze? Ab zum HNO!

 

Bei Migräne mit Trigeminus-Schmerzen hilft Rotlicht-Bestrahlung, heißes Duschwasser ins Gesicht und Wärmflasche auf dem Kopf - alles mindestens 20 Minuten.

 

Weniger Blutzcker-Achterbahn, weniger Migräne

 

Darüber hinaus hat sich in unzähligen Fällen eine koyhlenhydrat-reduzierte Ernährung bewiesen, denn wo keien Blutzucker-Achterbahn, da kein Adrenalin. Und mit weniger Adrenalin haben viele Betroffene auch weniger Migräneanfälle - oft sind sie sogar weitgehend schmerzfrei!

 

Hartnäckige Fälle - insbesondere die ganz "Süßen" tun isch vielfach schwer - sollten über einen harten Entzug nachdenken, um den zweiten Verbrennungsmotor wieder in Gang zu bringen.

 

Hier finden Sie einen kurzen Test und ein paar Informationen im Überblick, ob Sie ein Kandidat für den harten Entzug sind, oder ob Sie mit entspanntem Low Carb und moderatem Vorgehen genauso erfolgreich gegen Ihre Migräne vorgehen können. 

Neu: Als Taschenbuch für 7,98 € - Überall erhältlich:

Regelmäßig essen hilft gegen Migräne? Nein, bloß nicht! Mehr Info

Neues Info-Spezial!

Impfung gegen Migräne: Was steckt hinter dem neuen Ansatz? Mehr Info

Wie fühlt sich Migräne an?

"So manches Mal wollte ich den Halbgöttern in Weiß mit ihren unsinnigen Stress-Diagnosen und den Hollywood-Filmemachern, die "Migräne" als vorgeschobene "Sex-Verhinderungs-Strategie" ins Lächerliche ziehen, ins Gesicht schreien:

 

"Esst das nächst Mal in der Eisdiele drei Kugeln Eis innerhalb von 60 Sekunden. Und das, was Ihr dann für wenige, aber kaum auszuhaltende Momente spürt, ist das, wovon Migräne-Patienten reden, wenn sie 24 Stunden vor Schmerzen kotzen..."

100% werbefrei!

 

Übrigens: Diese Seite ist zu 100% werbefrei, Sie sehen KEINE Werbebanner, Sie finden KEINE Hinweise auf Medikamente o.ä. oder Kaufempfehlungen.

 

Auch besteht KEINE Nähe zu pharmazeutischen Unternehmen, die sich gern - als Betroffene getarnt - auf Selbsthilfeseiten tummeln, diese finanzieren oder sogar betreiben.

 

Diese Seite dient ausschließlich Ihrer Information, ist kostenlos und privat finanziert aus dem Verkauf des Buches!

 

Daily Migräne-News:

Warum uns Obst fett, krank und Migräne macht: Jeden Tag 5x Obst - so lautet die Empfehlung nahezu aller Ärzte und Ernährungs-ratgeber. Für Migräniker, aber auch für Menschen, die ständig mit den Pfunden kämpfen, definitiv kein guter Ratschlag. Lesen Sie hier warum nicht:

http://bit.ly/1WT5hVx

Wieder ein Beleg dafür, dass weibliche Hormone höchst gefäßwirksam sind und somit starke Auswirkungen auf das Migränegeschehen haben können:

http://www.wissenschaft.de/…/journal_cont…/56/12054/1039966/

Hier guter Überblick, Liste
KH-freier Lebensmittel, Rezepte und vieles mehr!

Hilft Botox gegen Migräne?

Was ist dran am Hype um Botox gegen Migräne? Unter welchen Bedingungen kann es tatsächlich helfen? Eine kritische Betrachtung lesen Sie hier!

Rezepte - No Carb, aber trotzdem lecker!

Spezial-Rezepte für die knallharten No-Carb-Tage

Juni 2017: Toller Podcast zum Thema Migräne!

Aktuelles Interview zum Thema Migräne: 

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